Makgadikgadi Nationalpark

Der Makgadikgadi Nationalpark bietet einzigartige Safarierlebnisse, mit hervorragenden Möglichkeiten der Tier- und Vogelbeobachtung in einer spektakulären Landschaft und in einer natürlichen Isolierung.

Makgadikgadi Pan und Nxai Pan ermöglichen einzigartige Safarierlebnisse mit hervorragenden Möglichkeiten in den Tier- und Vogelbeobachtung in spektakulären Landschaftskulissen und in völliger Abgeschiedenheit. Die Nationalparke sind ganzjährig geöffnet und bieten gerade in der ‚Grünen Saison‘ sonst nur sehr seltene Safari Erlebnisse an.

Ein Land der Legenden

Makgadikgadi, ein Name, der zunächst auf ein weites, offenes und lebloses Land hinweist, ist nichts ohne seiner Volkskunde. So gibt es Geschichten von Menschen, die von Gweta aus reisten, um das Gebiet in Richtung des Boteti Flusses zu erkunden, um dort geeignete Siedlungsmöglichkeiten zu finden.

Sie kamen in die Trockenebene ausgerechten zur Zeit der Dürre. Angetrieben von dem am Horizont als Fata Morgana erscheinenden riesigen See irrten sie immer weiter in die verderbliche Trockenheit, bis einer nach dem anderem von ihnen verdurstete.

Ökosystem und Wildnis

Vor mehr als fünf Millionen Jahren bildete sich ein etwa 30 Meter tiefer See auf einer Fläche von 80.000 km2. Als dieses Binnenmeer vor etwa 10.000 Jahren austrocknete, blieb eine leere Ebene mit der enormen Salzkruste übrig. Der Makgadikgadi Nationalpark (4.900 km2) erstreckt sich nur über wenig mehr als einem Drittel der eigentlichen Makgadikgadi Ebene. Dabei ist diese Ebene gar nicht durchgängig trocken. Jene Flächen, die zur Hälfte den Süden, Osten und Nordosten des Parks ausmachen, füllen sich ab Mitte November mit Niederschlägen der Regenzeit, und halten dieses Wasser bis in den April oder Mai. Die Dürrefläche verwandelt sich dann in große Wasserbecken, die eine große Zahl von Wasservögel anlockt, und zudem die dramatische Wanderung der Gnus und Zebras auslöst.

Lage

Der relativ unbekannte Makgadikgadi Nationalpark liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Maun und Nata bei der Francistown-Straße im Norden Botswanas. Ein unscheinbares Hinweisschild deutet 160 Kilometer östlich von Maun und 45 Kilometer westlich der kleinen Stadt Gweta auf den Abzweig zum Haupteingang des Parks. Dieser Nationalpark ist etwa 4.900 Quadratkilometer groß.

Die beste Reisezeit

Während der Regenzeit (Mitte November bis März) finden hier die Wanderungen von Gnus, Zebras, Springböcken und Oryxantilopen statt. Diese werden von Löwen, Geparden und Hyänen verfolgt. Wenn die Niederschläge stark genug sind, füllen sich die Senken und bieten somit unbeschreiblich schöne Landschaftseindrücke an. Schätzungsweise 30.000 Flamingos verzaubern die Fläche in ein intensives Rosa. Leider kann man bei diesen Bedingungen kaum mit dem Fahrzeug in die Nähe der Kolonien vordringen, doch wer die Gelegenheit hat, in der Regenzeit mit dem Flugzeug über den Nationalpark zu fliegen wird eine unglaublich schöne Szenerie auffinden können.

Die Trockenzeit (März bis September) hat aber auch seine Wunder anzubieten, wie zum Beispiel das Erlebnis absoluter Einsamkeit und Stille, durch die sich eine geradezu mystische Atmosphäre über die Ebene legt. Tiere lassen sich am besten von April bis Juni beobachten, bevor sie in das unwegsame Gelände ausweichen.

Map of Makgadikgadi Pan

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