Central Kalahari Game Reserve

Das Central Kalahari Wildreservat ist ein außergewöhnliches Schutzgebiet innerhalb des weltweit größten Sand Gebiets. Hier liegt der Ursprung der Ureinwohner der San (Busch Männer). Und während der Regenzeit ziehen die dann schlagartig sprießenden Grünflächen eine Vielzahl von Tieren an.

Lage Angrenzend an den Norden Südafrikas, Teile Angolas und Namibias einnehmend und bis zur Demokratischen Republik Kongo reichend bildet die Central Kalahari Game Reserve das größte Sandbecken der Welt. Als solches wurde das Gebiet erst vor wenigen Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und auch heute ist der Besuch nur Reisenden zu empfehlen, die in gut organisierten Gruppen unterwegs sind und die mit Einsamkeit, Abgeschiedenheit, unerbittlichem Klima und rauen Bedingungen, zurechtkommen. Das Erlebnis rechtfertigt den Aufwand! Wenn auch als Wüste bezeichnet, so ist die Kalahari trotzdem Lebensraum für eine artenreiche Flora und Fauna: im Norden Sanddünen mit vielen Baumarten, flache Buschsavanne im Zentrum, Mopanewälder im Süden und Osten, ausgedehntes Grasland in riesigen offenen Flächen, Akazienwälder, Salzpfannen und uralte Flußbetten ...

Tierbeobachtungen

Die meisten Wildtiere sind im Norden des Reservates sässig. Tatsächlich beginnt die Wüste zu leben, wenn die Sommer-Niederschläge (Dezember bis April) den Norden in eine einzige grüne Landschaft verwandelt: Dies ist die Zeit einer spektakulären Tierwanderung. Giraffen, Wilde Hunde, Löwen, Braune Hyäne, Gepard, Warzenschwein, etliche Antilopenarten, Kudu und Springbock und vieles mehr können dann beobachtet werden. Darüber hinaus gibt es faszinierende Reptilien, Skorpione und Insekten zu entdecken, herrlichen Himmel bei Tage mit eindrucksvollen Wolkenformationen in den Sommerregenfällen und über Nacht kann man den spektakulären Sternenhimmel genießen, aber auch das große Schauspiel der Deception Valley - ein 80 km langer altem Flussbett indem viele bedrohten Arten sind.

Ursprünge der San

Das Zentral Kalahari Wildreservat war einst als Homeland für die San-Buschmänner geplant, einem Stamm von nomadisierenden Jägern und Sammlern, die hier schon seit 30.000 Jahren zu Hause waren. Inzwischen haben sich die meisten San mit anderen Volksgruppen vermengt und sind in kleinen Siedlungen oder Ortschaften im Süden des Reservates sesshaft geworden. Viele von denen arbeiten als Guides in der Wüste.

Die beste Reisezeit

Anders als in vielen anderen Safariregionen ist die Regenzeit (November bis März) oder zumindest deren Endmonate (Februar bis April) für den Besuch der Kalahari besonders zu empfehlen. Während der Trockenzeit hingegen (Mai bis Oktober) wird der Besuch durch Hitze, Trockenheit und Staub beeinträchtigt, und es sind unter diesen Bedingungen auch nur wenige Tiere zu sehen.

Map of the Central Kalahari

Agent's Reserve